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Ein neues, sehr suesses Kalb ist geboren. Die ersten Tage war es sehr wackelig auf den Beinen und seine Mutter Sudoku hat sich nicht wirklich um das Kalb gekuemmert. Sie ist einfach mit den anderen Kuehen auf die Wiese gelaufen, ohne auf das kleine schwarze Etwas zu warten, oder es wenigstens zu rufen. Und das Kalb war zu muede, um ihr hinterherzulaufen. Zum Glueck war es gerade noch so leicht, dass wir es auf die Wiese tragen konnten, auch wenn das schon ziemlich anstrengend war. Dann ist es einfach an der gleichen Stelle, an der wir es abgesetzt haben, eingeschlafen.
Am gleichen Tag, an dem das Kalb geboren wurde, stellten wir fest, dass Essie humpelte. Als wir am Abend auf die Wiese kamen, um die Kaelber zu holen, konnte sie gar nicht mehr laufen, und lag unbequem neben dem Teich mit durstigen, schmerzverzehrten Augen. Wir vertrieben die anderen Kuehe und versuchten Essie zum trinken zu ueberreden. Aber wir konnten nichts mehr fuer Essie tun.
Als wir zurueck gehen wollten hoerten wir ploetzlich ein leises Muh neben uns. Es war das schwarze neue Kalb, das in der Naehe von Essie geschlafen hatte. Sudoku hatte sich wieder nicht darum gekuemmert und war weit weg. Doch Essys Mutter Soupy war in der Naeheund beklagte sich, dass wir Essy alleine liessen, dass ihr Euter so voll war und ueberhaupt. Sie Muhte bitterlich. Da schien es fast so, als wuerde sie das schwarze Kalb von sich trinken lassen und es adoptieren.
Seit etwa einer Woche haben wir 9 kleine Gaensebabys. Zuerst waren sie ja ganz suess, doch nun gibt es immer irgendwas, worueber sie sich beklagen koennen. Sie haben Hunger Durst, sind muede, haben sich verlaufen oder es stoert sie einfach, dass keiner von uns im Raum ist. Mirte wurde ein bisschen ungeduldig, als ihr Lieblingslied im Radio lief und die 9 Babys einfach nicht aufhoeren wollten zu piepen. Femke hatte dafuer Erfolg mit ihrem Plan, die Babys von Anfang an an ihre Barbiepuppen zu gewohnen. Jetzt koennen die Barbies auf den Gaensebabys reiten usw.
Tja und dann haben wir noch die andere Art von Babies, naemlich Babykartoffeln, Babybohnen, usw. Wir haben auch Melonen gepflanzt, aber koennen sie nicht ganz von den Kuerbissen unterscheiden, die sich von alleine ueberall saehen. Ich bin also nicht so sicher, ob das wirklich Melonen sind, die ich da jeden Morgen waesser. Vielleicht haben die Huehner die Samen schon laengst alle aufgegessen.
Ansonsten vermute ich, dass alle Babys, die Tierbabys und die Pflanzenbabys ziemlich gewachsen sind. Wir kriegen es gar nicht so mit, dass zum Beispiel die 18 Kueken der schwarzen Henne schon doppelt so gross wie am Anfang sind, bis die nachste Henne 14 neue Minihuehner daher bringt.
Und vermutlich wuerden alle Pflanzen und Tiere noch schneller wachsen, wenn es endlich mal regnen wuerde. Aber nein, auch hier haelt sich der Regen nicht an den Wetterbericht.
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Selbstversorgen
Hier erlebe ich, was es beeutet, Lebensmittel so regional und saisonal zu verzehren, wei es nur irgendwie oeglich ist. Sich so weit wich moglich selbst zu versorgen, das ist das Ziel der Familie auf der Farm. Vollstaendig klappt das nicht, was vor allem daran liegt, dasss die vier alleine gar nicht genug Zeit und Kraft haben um alle Felder zu bestellen. Desbalb muss Mehl fur Brot, und Kufutter gekauft warden. Ebenfalls Salz, Tee und Kaffe, Kleidung und hin und wieder die Besonderheit ueberhaupt, SCHOKOLADE, muessen hinzugekauft warden. Es waechst auf der Farm nicht. Die Solarzelle auf dem Dach reicht leider auch nicht immer ganz, weil zum Beispiel fur den elektrischen Zaun mehr Strom gebraucht wird. Naja, und chliesslich reitet die Familie nicht mit einem Pferd ins Dorf, sondern besitzt ein Auto. Und einen Traktor. Das mag nach vielen Dingen klingen, die hier nicht selbst produziert warden. Doch es ist beeindruckend, was alles selbst gemacht wird. Jeden Tag warden ca. 15 Liter Milch gemolken, jetzt im Fruhling ist es besonders viel. Teilwiese wird sie verkauft, oder natuerlich getrunken oder zu Kaese, Butter Joghurt, etc. verarbeitet. Zum selbstgebackenen Brot gibt es neben Kaese selbst gemachten Honig, selbst gemachte Marmelade oder selbstgemachte Peanutbuttercream. Abends wird meist der Gemuesegarten gepluendert. Zur Zeit gibt es jeden Abend sehr leckeren Spinat. Ausserdem wachsen gerade Kohl, Salat, Erbsen, Zwiebeln, zahlreiche Krauter und anderes Gemuese, was ich norher noch nie gesehen hab. Und es gibt zahlreiche Orangen und Zitronen. So viele, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Affen ein paar davon klauen.Zubereitet wird das Essen uebrigens auf einem hundert Jahre alten Holzoffen, der noch immer perfekt funktioniert. Er wird mit Eukalyptus vom eigenen Grundstueck befeuert. Nicht nur, dass man auf ihm kochen und in ihm backen kann, er waermt auch noch einen Wasserboiler. Nur wenn der Ofen gebrannt hat, gibt es warmes Wasser.
Nachts kann e shier noch recht kalt und ungemuetlich werden, aber wenn dafuer ein kleines Katzenbaby mit unter die Decke krabbelt…
Schaut euch diese Fotos an!
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