Hier erlebe ich, was es beeutet, Lebensmittel so regional und saisonal zu verzehren, wei es nur irgendwie oeglich ist. Sich so weit wich moglich selbst zu versorgen, das ist das Ziel der Familie auf der Farm. Vollstaendig klappt das nicht, was vor allem daran liegt, dasss die vier alleine gar nicht genug Zeit und Kraft haben um alle Felder zu bestellen. Desbalb muss Mehl fur Brot, und Kufutter gekauft warden. Ebenfalls Salz, Tee und Kaffe, Kleidung und hin und wieder die Besonderheit ueberhaupt, SCHOKOLADE, muessen hinzugekauft warden. Es waechst auf der Farm nicht. Die Solarzelle auf dem Dach reicht leider auch nicht immer ganz, weil zum Beispiel fur den elektrischen Zaun mehr Strom gebraucht wird. Naja, und chliesslich reitet die Familie nicht mit einem Pferd ins Dorf, sondern besitzt ein Auto. Und einen Traktor. Das mag nach vielen Dingen klingen, die hier nicht selbst produziert warden. Doch es ist beeindruckend, was alles selbst gemacht wird. Jeden Tag warden ca. 15 Liter Milch gemolken, jetzt im Fruhling ist es besonders viel. Teilwiese wird sie verkauft, oder natuerlich getrunken oder zu Kaese, Butter Joghurt, etc. verarbeitet. Zum selbstgebackenen Brot gibt es neben Kaese selbst gemachten Honig, selbst gemachte Marmelade oder selbstgemachte Peanutbuttercream. Abends wird meist der Gemuesegarten gepluendert. Zur Zeit gibt es jeden Abend sehr leckeren Spinat. Ausserdem wachsen gerade Kohl, Salat, Erbsen, Zwiebeln, zahlreiche Krauter und anderes Gemuese, was ich norher noch nie gesehen hab. Und es gibt zahlreiche Orangen und Zitronen. So viele, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Affen ein paar davon klauen.Zubereitet wird das Essen uebrigens auf einem hundert Jahre alten Holzoffen, der noch immer perfekt funktioniert. Er wird mit Eukalyptus vom eigenen Grundstueck befeuert. Nicht nur, dass man auf ihm kochen und in ihm backen kann, er waermt auch noch einen Wasserboiler. Nur wenn der Ofen gebrannt hat, gibt es warmes Wasser.
Nachts kann e shier noch recht kalt und ungemuetlich werden, aber wenn dafuer ein kleines Katzenbaby mit unter die Decke krabbelt…
Schaut euch diese Fotos an!
Was ich heute so gemacht hab: Eingekauft (Shopping Mall ist hier größerer als alles, was es in Wuppertal gibt.), Südafrikanische Simkarte gekauft und aktiviert, mich mit den Leuten im Hostel unterhalten, ca. 20 min. zum Shoppingcenter in der Nähe gegangen, mich dort mit Billy getroffen (über couchsurfing ausgemacht) zusammen was getrunken, dann hat er mir ein bisschen von der Stadt gezeigt, auch soweto, ein township. zurück zum Hostel, gekocht, und gerade versuche ich moglichst viel innerhalb von einer stunde zu schreiben. denn internet kostet hier im hostel.
Die Stadt: Groß, Verkehr gar nicht mal so chaotisch wie in China oder Ecuador, ein paar Straßenverkäufer, Häuser natürlich meist gut gesichert. auf den ersten Blick wirkt also alles ziemlich modern.
wenn man sich dann aber soweto anguckt… entweder kleine Häuser oder Wellblechhütten ohne Strom und Wasser, das ein oder andere Dixi-Klo gibt es…
Leute: im Hostel sehr nette Leute. Gestern waren noch ca 20 leute hier, die gerade ein FSJ in Südafrika beginnen, also konnte ich fleißig Blogadressen einsammeln, war interessant mich mit ihnen auszutauschen. Dann hab ich auf meinem ersten weg zur Shoppingmall Stephanie getroffen, die zufällig im gleichen Moment loswollte, dorthin. (sehr praktisch). sie kommt aus Deutschland aber lebt seit vielen jahren in Südafrika und hat ihren traum verwirklicht im einen Wildpark als Rangerin zu arbeiten.
Billy. Mit ihm zu sprechen war besonders interessant, zu ihm kann ich mehr schreiben.
Gespräch mit Billy:
Billy kommt aus Mozambique und ist nach Johannesburg gekommen, weil er hier einen Job gefunden hat. Er ist Elektroingenieur, reist so oft wie er kann, einmal im Jahr und hat schon viele couchsurfer aufgenommen oder Leuten Johannesburg gezeigt. Sonntags findet bei ihm in der Wohnung immer ein evangelischer Gottesdienst statt, mit Gitarre, Banjo und Gospel.
Wir haben uns viel uber das Leben in Europa, Deutschland und Südafrika unterhalten.
Was Billy mir erklart hat, ist im Grunde, dass fast jeder Sudafrikaner den Traum von einem eigenem Haus in der Vorstadt und einem Auto hat. Auch ich werde haufig gefragt, wie denn mein Traumauto aussehe. Viele Sudafrika denken recht materialistisch, was ja auch logisch ist, da sie nur mit Geld uberleben konnenDass ich gar nicht unbedingt ein Auto haben mochte, ist fur sie ein schwer verstandlicher Gedanke.
Bin im Hostel in Johannesburg angekommen.
Noch ist nicht alles gepackt und die Aufregung steigt, doch trotzdem bin ich heute morgen zusammen mit meiner Mutter einkaufen gegangen. Es hat mich interessiert, welche Lebensmittel wir hier kaufen, die aus Südafrika kommen. Hier eine kleine Auswahl:
Aldi
Akzenta
Mir ist nie aufgefallen, dass es bei Akzenta so viele verschiedene Orangen gibt. Und im Moment geschätzt jede zweite Orange aus Südafrika kommt. Aus Zeitmangel habe ich mich auf die Obsttheke beschränkt.
Vielleicht fällt euch beim nächsten Einkaufen ja auch noch etwas auf.
Hiermit eröffne ich meinen Blog.




























